Welternährung im 21. Jahrhundert

13,00 

Michael Anschütz
Softcover 160 Seiten 17 Farbtafeln
Format 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-00-054602-0

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Griechenland, Japan und die USA – in den nächsten Jahren werden viele Länder Staatsbankrott anmelden müssen. Der Grund dafür ist zum einen der nicht mehr zu haltende Lebensstandard als auch das Rentensystem, dass kurz vor seiner Implosion steht.

Auch werden die Getreideerträge in Kürze nicht mehr gesteigert werden können, sondern sogar zurückgehen. Die Welternährung gerät zunehmend in Schieflage.

Die Menschheit muss sich entscheiden: Ist sie bereit, sehr schmerzhafte Veränderungen anzunehmen, um das Zwei Grad Celsius-Ziel zu erreichen? Das Thema Welt- und Überbevölkerung wird schon in Kürze in keiner seriösen Diskussion mehr fehlen.

Schon in meinem Buch „Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert“ beschäftigte ich mich in einem Kapitel mit der Welternährung. Allerdings umfasste eben gesagtes Buch auch andere Themenfelder wie die Energietechniken, den Klimawandel, die zunehmende Wasserknappheit, das Artensterben, Seuchen und auch die Einstellung der Menschen zum Tod. Daher weise ich darauf hin, dass Teile des neuen Buches auf den Erkenntnissen des alten Buches  aufbauen.

Ein Ergebnis des alten Buches war, dass anders als von Experten wie der FAO vorhergesagt, die Getreideproduktion wahrscheinlich bald ihren Hochpunkt erreicht haben wird. Insbesondere der Klimawandel und die zunehmende Instabilität werden die Ernten drastisch schmälern, der Wassermangel wird  dann vielerorts nicht mehr ausgeglichen werden können. Das Ergebnis wird sein, dass die Getreideerträge wahrscheinlich schon in Kürze sinken werden. Wird dies geschehen, wird auch die bisherige naive Hoffnung, dass die Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert weiter stark wachsen wird, aufgegeben werden müssen.

Die Menschheit ist auf Gedeih und Verderb auf die drei entscheidenden Süßgräser Mais, Weizen und Reis angewiesen. Insbesondere auf diese wichtigen Getreidesorten soll ein Schwerpunkt des neuen Buches gerichtet sein.

Zwei andere wichtige Kapitel sind die Wälder und Moore.

Beruflicher Hintergrund: Michael Anschütz (27.07.1973), Diplom-Kaufmann und 4,5 Jahre lang als Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten tätig. In der Freizeit ein großes Interesse für Geschichte und Philosophie, Arbeit im Garten und Sport.

Lebenslauf:
– Abitur 1993 in Gehrden
– Wehrdienst 1993-1994
– BWL-Studium in Saarbrücken und Frankfurt 1994-1999; Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters
– Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten 2000-2004

Bücher: An meinem ersten Buch Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert arbeitete ich über zehn Jahre lang (2004-2014).
Das wichtigste Ergebnis war, dass anders als von der UN prognostiziert, die Weltbevölkerung nicht bis 2050 auf über neun Milliarden Menschen anwachsen wird.

In meinem zweiten Buch Welternährung im 21. Jahrhundert (knapp ein Jahr Arbeit in 2014-2015) verbesserte und vertiefte ich das wohl für die Menschheit entscheidende Thema Ernährung, ergänzt um die neuen Kapitel Wälder und Moore. Leider musste ich aufgrund der fortschreitenden Naturzerstörung und des wahrscheinlich bald instabil werdenden Klimas (vor allem aufgrund der veränderten Innerdekadischen Pazifischen Oszillation, die die Erwärmung bald wieder beschleunigt und der extrem starken Erwärmung der Arktis, die das Klima immer mehr instabil werden lässt) meine Prognosen weiter nach unten korrigieren. Den Weltbevölkerungshöhepunkt erwarte ich nun zwischen 2020 und 2030. Insbesondere werden die Weltgetreideernten und die Erträge pro Hektar bald zurückgehen (These 11 in meinem globalen Thesenpapier).

In meiner zweiten Auflage des Buches Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert (2016 erschienen) musste ich meine Prognosen nach unten korrigieren. Allerdings gibt es auch positive Hoffnungsschimmer: Die Atomenergie der vierten Generation und wahrscheinlich die Biotechnologie, die aber an der düsteren Gesamtprognose nichts Wesentliches ändern können.

Ebenfalls 2016 veröffentlichte ich das Buch Anfang und Ende des Universums, das sich insbesondere mit den Themen Kosmologie und Teilchenphysik beschäftigt. Denn wahr ist auch, dass der Mensch trotz Naturzerstörung im 20. und 21. Jahrhundert unglaubliche Erkenntnisse über die Erde und das Universum gewonnen hat und immer noch mehr erforscht.

2017 schrieb ich den Titel Frauen im 21. Jahrhundert. Ein Wendepunkt zum Guten und eine globale Ein-Kind-Politik können nur im Matriarchat verwirklicht werden. Es wird daher zu einer Machtverschiebung zugunsten der Frauen kommen.

2018 vollendete ich mein Werk Die Erde. Das sechste Massensterben in der Erdgeschichte hat schon begonnen.

Mobilität: wenige Flüge, seit 2004 nicht mehr geflogen; 8 Monate Auto geliehen von meiner Schwester während der Bundeswehrzeit 1994; von 2000-2003 ein Auto besessen aus beruflichen Gründen, ca. 20.000 km gefahren in knapp 4 Jahren; meine Mutter überzeugt, ihr Auto zu verkaufen
Wohnen: als Student 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, als Angestellter 1,5 Jahre 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, dann 5 Jahre lang 2-Zimmer-Wohnung, seit 2006 1 Zimmer bei meiner Mutter, unterdurchschnittlich beheizt
Konsum: einmal Möbel gekauft (Einrichtung 2-Zimmer-Wohnung); einen Röhren-Fernseher und VHS-Videorekorder in den 90´er Jahren gekauft, gebrauchtes Notebook und Handy, 1 Radiogerät, Schuhe und Kleidung werden regelmäßig beim Schuster und Schneider repariert, keine ressourcenfressenden Hobbies (Schwimmen, Fitnessstudio, Gartenarbeit)
Ernährung: z. T. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten selber angebaut und teilweise verschenkt an gute Bekannte, esse meinen Teller auf und etwas mehr als das, vernünftiger Fleischkonsum (Rind, Lamm, Schwein, Wild und Fisch)

Mein Engagement für die Umwelt betreibe ich auch im Rahmen des Bergwaldprojektes. Alle Projekte wurden von mir ehrenamtlich durchgeführt und durch Spenden von mir selber finanziert.

Das Bergwaldprojekt

Seit Menschengedenken sind wir abhängig vom Bergwald als Schutzwald. Er schützt uns vor Lawinen, Steinschlag, Erosion und Hochwasser. Gleichzeitig dient er als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum und Holzlieferant.

Die Stiftung Bergwaldprojekt hat den Zweck, die Erhaltung, Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet zu fördern, insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten in Arbeitseinsätzen und durch die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Belange des Waldes.

Forstliche Laien des Bergwaldprojektes gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze. Vor Ort erfahren sie mit Fachleuten Gegebenheiten und Zusammenhänge des faszinierenden Ökosystems Bergwald. Durch den Arbeitseinsatz erleben die Freiwilligen den Bergwald hautnah und leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der vielfältigen Schutzwirkungen des Bergwaldes. Dies fördert die persönliche und ökologische Bewusstseinsbildung.

Meine Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt

30.3. – 5.04.2008
Werdohl: Pflanzen von Linden, Ebereschen, Wildkirschen, Eichen, Buchen und Erlen
13.11. – 18.11.2011
Amrum: Brombeeren entfernen, Jungwuchspflege
23.6. – 29.06.2013
Naturpark Ötztal/Österreich: Pflanzen von Zirben und Lärchen
27.4. – 3.05.2014
Harz: Pflanzen von Rotbuchen
5.10. – 11.10.2014
Eibenstock: Pflanzen von Tannen
15.3. – 21.3.2015
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Zaunabbau
12.4. – 18.04.2015
Sonneberg: Pflanzen von Lärchen und Tannen
13.3. – 19.03.2016
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Rotbuchen und Zaunbau
11.9. – 17.9.2016
Lichtenau: Moorwiedervernässung und -pflege

Zusätzliche Information
Größe 21 x 14.8 x 0.9 cm
Seitenzahl

160

ISBN

978-3-00-054602-0

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