Weltbevölkerung im 21.Jahrhundert

38,90 

Michael Anschütz
Softcover 616 Seiten 81 Farbtafeln
Format 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-00-054059-2

Lieferzeit: 5 Werktage

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Syrien, Irak, Zentralafrika – die Anzahl und die Schärfe der Kriege auf der Erde hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen.

Und es wird noch schlimmer kommen, denn zwei sehr wichtige Megatrends – Artensterben und der menschenverursachte Klimawandel- sind erst vage in ihren vollen Konsequenzen erkennbar. Sie werden zu Hungersnöten, Seuchen und Naturkatastrophen führen, deren Ausmaß noch nicht abschätzbar ist.

Die Menschheit hat nur noch sehr wenig Zeit, wenn sie die globale Zivilisation retten will.

Insbesondere die Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert wird sehr bald das alles dominierende Thema sein.

Aufbauend auf diesen Überlegungen möchte das Buch eine fundierte Analyse dazu bieten und eine schmerzhafte, wohl aber kaum vermeidbare Lösung aufzeigen. Eine unmittelbar bevorstehende Depression könnte die Menschheit auf diesen Weg vorbereiten. Möglicherweise ist der Point of no Return aber bereits überschritten.

In meinem ersten Buch grenzte ich mich bereits von der viel zu optimistischen
Prognose der UN ab, nach der die Weltbevölkerung weiter bis mindestens
2050 oder sogar bis 2100 wachsen wird. Leider muss ich aufgrund der
fortschreitenden Naturzerstörung und des wahrscheinlich bald instabil
werdenden Klimas (vor allem aufgrund der veränderten Innerdekadischen
Pazifischen Oszillation, die die Erwärmung bald wieder beschleunigt und
der extrem starken Erwärmung der Arktis, die das Klima immer mehr instabil
werden lässt) meine Prognosen weiter nach unten korrigieren.
Den Weltbevölkerungshöhepunkt erwarte ich nun zwischen 2020 und
2030 (in meinem ersten Buch erwartete ich den Höhepunkt erst zwischen
2025 und 2035). Allerdings soll auf eine grafische Modellierung von drei
verschiedenen Szenarien bezüglich der Weltbevölkerung verzichtet werden,
wie ich es in meinem ersten Buch noch versuchte (im Anhang finden sich
mehrere Grafiken zur Weltbevölkerung und zum Artensterben).
Für die Weltbevölkerung am Wichtigsten sind die Weltgetreideernten.
Wenn sie ihren Höhepunkt erreicht haben (insbesondere auch die Erträge
pro Hektar drei Jahre lang hintereinander fallen) wird die Mehrheit der
Menschheit dies als Wendepunkt empfinden. Dann werden auch die Vorräte
auf ein erschreckend niedriges Niveau gefallen sein, wobei es vorher
schon zu erheblichen Preissteigerungen gekommen sein wird.
Wahrscheinlich wird es dann nur noch um die Frage gehen, ob die Weltbevölkerung
kontrolliert gesenkt werden kann oder unkontrolliert in
sich zusammenbricht. Die beiden wichtigsten Gründe für den Rückgang
werden Hungersnöte und neue Seuchen sein, seien es antibiotikaresistente
Keime oder neue bzw. stark mutierte Viren.
In der zweiten Auflage habe ich die Kapitel Welternährung, Wälder und
Moore im 21. Jahrhundert aus meinem in der Zwischenzeit erschienenen
Buch „Welternährung im 21. Jahrhundert“ übernommen und z.T. ergänzt.
Insbesondere habe ich meine Einstellung zu möglichen Senken für Treibhausgase
revidiert: Meinte ich früher noch, dass eine massive Aufforstung
helfen könnte, Treibhausgase aus der Atmosphäre zu entfernen, habe ich
diese Hoffnung nun aufgegeben. Es wird nur noch eine Frage sein, wie
stark die Wälder zerstört werden, denn schon jetzt brennt ein größerer
Teil von ihnen. Wiedervernässte Moore zusammen mit Brauner Biotechnologie
(Böden) und Grüner Biotechnologie (schnell wachsende Pflanzen)
könnten eventuell ein Hoffnungsschimmer sein: vielleicht wird es im
Laufe des 21. Jahrhunderts gelingen, mit ihrer Hilfe die Kohlendioxid-
Konzentrationen zu senken. Zeitlich dies genau einzuschätzen, möchte
ich nicht versuchen.
Zudem habe ich Ergänzungen, Aktualisierungen und Verbesserungen in
einzelnen Kapiteln vorgenommen, die aber den wesentlichen Aussagegehalt
des ersten Buches nicht in Frage stellen.

Beruflicher Hintergrund: Michael Anschütz (27.07.1973), Diplom-Kaufmann und 4,5 Jahre lang als Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten tätig. In der Freizeit ein großes Interesse für Geschichte und Philosophie, Arbeit im Garten und Sport.

Lebenslauf:
– Abitur 1993 in Gehrden
– Wehrdienst 1993-1994
– BWL-Studium in Saarbrücken und Frankfurt 1994-1999; Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters
– Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten 2000-2004

Bücher: An meinem ersten Buch Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert arbeitete ich über zehn Jahre lang (2004-2014).
Das wichtigste Ergebnis war, dass anders als von der UN prognostiziert, die Weltbevölkerung nicht bis 2050 auf über neun Milliarden Menschen anwachsen wird.

In meinem zweiten Buch Welternährung im 21. Jahrhundert (knapp ein Jahr Arbeit in 2014-2015) verbesserte und vertiefte ich das wohl für die Menschheit entscheidende Thema Ernährung, ergänzt um die neuen Kapitel Wälder und Moore. Leider musste ich aufgrund der fortschreitenden Naturzerstörung und des wahrscheinlich bald instabil werdenden Klimas (vor allem aufgrund der veränderten Innerdekadischen Pazifischen Oszillation, die die Erwärmung bald wieder beschleunigt und der extrem starken Erwärmung der Arktis, die das Klima immer mehr instabil werden lässt) meine Prognosen weiter nach unten korrigieren. Den Weltbevölkerungshöhepunkt erwarte ich nun zwischen 2020 und 2030. Insbesondere werden die Weltgetreideernten und die Erträge pro Hektar bald zurückgehen (These 11 in meinem globalen Thesenpapier).

In meiner zweiten Auflage des Buches Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert (2016 erschienen) musste ich meine Prognosen nach unten korrigieren. Allerdings gibt es auch positive Hoffnungsschimmer: Die Atomenergie der vierten Generation und wahrscheinlich die Biotechnologie, die aber an der düsteren Gesamtprognose nichts Wesentliches ändern können.

Ebenfalls 2016 veröffentlichte ich das Buch Anfang und Ende des Universums, das sich insbesondere mit den Themen Kosmologie und Teilchenphysik beschäftigt. Denn wahr ist auch, dass der Mensch trotz Naturzerstörung im 20. und 21. Jahrhundert unglaubliche Erkenntnisse über die Erde und das Universum gewonnen hat und immer noch mehr erforscht.

2017 schrieb ich den Titel Frauen im 21. Jahrhundert. Ein Wendepunkt zum Guten und eine globale Ein-Kind-Politik können nur im Matriarchat verwirklicht werden. Es wird daher zu einer Machtverschiebung zugunsten der Frauen kommen.

2018 vollendete ich mein Werk Die Erde. Das sechste Massensterben in der Erdgeschichte hat schon begonnen.

Mobilität: wenige Flüge, seit 2004 nicht mehr geflogen; 8 Monate Auto geliehen von meiner Schwester während der Bundeswehrzeit 1994; von 2000-2003 ein Auto besessen aus beruflichen Gründen, ca. 20.000 km gefahren in knapp 4 Jahren; meine Mutter überzeugt, ihr Auto zu verkaufen
Wohnen: als Student 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, als Angestellter 1,5 Jahre 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, dann 5 Jahre lang 2-Zimmer-Wohnung, seit 2006 1 Zimmer bei meiner Mutter, unterdurchschnittlich beheizt
Konsum: einmal Möbel gekauft (Einrichtung 2-Zimmer-Wohnung); einen Röhren-Fernseher und VHS-Videorekorder in den 90´er Jahren gekauft, gebrauchtes Notebook und Handy, 1 Radiogerät, Schuhe und Kleidung werden regelmäßig beim Schuster und Schneider repariert, keine ressourcenfressenden Hobbies (Schwimmen, Fitnessstudio, Gartenarbeit)
Ernährung: z. T. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten selber angebaut und teilweise verschenkt an gute Bekannte, esse meinen Teller auf und etwas mehr als das, vernünftiger Fleischkonsum (Rind, Lamm, Schwein, Wild und Fisch)

Mein Engagement für die Umwelt betreibe ich auch im Rahmen des Bergwaldprojektes. Alle Projekte wurden von mir ehrenamtlich durchgeführt und durch Spenden von mir selber finanziert.

Das Bergwaldprojekt

Seit Menschengedenken sind wir abhängig vom Bergwald als Schutzwald. Er schützt uns vor Lawinen, Steinschlag, Erosion und Hochwasser. Gleichzeitig dient er als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum und Holzlieferant.

Die Stiftung Bergwaldprojekt hat den Zweck, die Erhaltung, Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet zu fördern, insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten in Arbeitseinsätzen und durch die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Belange des Waldes.

Forstliche Laien des Bergwaldprojektes gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze. Vor Ort erfahren sie mit Fachleuten Gegebenheiten und Zusammenhänge des faszinierenden Ökosystems Bergwald. Durch den Arbeitseinsatz erleben die Freiwilligen den Bergwald hautnah und leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der vielfältigen Schutzwirkungen des Bergwaldes. Dies fördert die persönliche und ökologische Bewusstseinsbildung.

Meine Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt

30.3. – 5.04.2008
Werdohl: Pflanzen von Linden, Ebereschen, Wildkirschen, Eichen, Buchen und Erlen
13.11. – 18.11.2011
Amrum: Brombeeren entfernen, Jungwuchspflege
23.6. – 29.06.2013
Naturpark Ötztal/Österreich: Pflanzen von Zirben und Lärchen
27.4. – 3.05.2014
Harz: Pflanzen von Rotbuchen
5.10. – 11.10.2014
Eibenstock: Pflanzen von Tannen
15.3. – 21.3.2015
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Zaunabbau
12.4. – 18.04.2015
Sonneberg: Pflanzen von Lärchen und Tannen
13.3. – 19.03.2016
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Rotbuchen und Zaunbau
11.9. – 17.9.2016
Lichtenau: Moorwiedervernässung und -pflege

Zusätzliche Information
Größe 21 × 14.8 × 3.7 cm
Seitenzahl

616

ISBN

978-3-00-054059-2

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