Frauen im 21. Jahrhundert

25,00 

Michael Anschütz
Softcover 136 Seiten
Format 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-9819439-0-0

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Das Gesetz des Lebens heißt: Wachsen oder sterben. Nach diesem Grundsatz ist die Weltbevölkerung explodiert und hat den Planeten Erde in eine hoffnungslose Lage versetzt. Sowohl die hohe Anzahl der Menschen als auch der hohe Lebensstandard zerstörten große Teile der Natur. Leider wurde und wird auch nicht auf die richtige Technologie gesetzt: die Atomenergie der vierten Generation. Und es wurde auf vielen Klimakonferenzen sehr viel Zeit verschwendet, die nun nicht mehr vorhanden ist.

Eine Rettung der Welt ist nicht mehr möglich, sondern nur noch ein sinnvolles Leben auf einem sterbenden Planeten.

Leider ist diese Erkenntnis bei der Mehrheit der Menschen noch nicht angekommen. Der Zeitgeist ist: Kurzfristig einen Vorteil, alles andere ist egal. Sollte sich etwas Grundlegendes ändern, muss das Patriarchat durch das Matriarchat abgelöst werden. Sollten die Frauen an die Macht gelangen, können sie das Sterben der Natur nicht mehr aufhalten, aber vielleicht verlangsamen. Vorher wird allerdings eine autoritäre Weltregierung gebraucht werden oder es drohen Anarchie und Chaos.

Schon seit einigen Jahrzehnten wird fast täglich in den Medien über die Naturzerstörung berichtet. Viele Konferenzen wurden abgehalten, viele Absichtserklärungen unterzeichnet. Doch was hat sich seitdem verändert? Beschämend wenig. Es mag stimmen, dass es der Mehrheit der Menschen zurzeit erstaunlich gut geht und manche Zeitgenossen meinen, wir  leben im goldenen Zeitalter der Menschheit.

Doch dieses Glück wird nicht mehr lange andauern können und die Boten der Veränderung sind klar zu sehen. Kurzfristige Prognosen fallen mir sehr schwer, da ich größere Zusammenhänge erkennen möchte. Wenn der Planet Erde mittlerweile im Sterben liegt, so komme ich zu der Erkenntnis,  dass eine Rettung der Welt nicht mehr möglich ist. Möglich ist lediglich noch ein kontrollierter Rückzug beziehungsweise ein sinnvolles Leben auf einem sterbenden Planeten. Es könnte natürlich auch zum plötzlichen Zusammenbruch kommen.

Wie dem auch sei, es verbleibt nur noch wenig Zeit und wir werden uns wohl bald der Realität stellen müssen. Alte Männer haben überwiegend die Besitzrechte – das Geld und somit kurzfristig auch die Macht. Sie wissen nicht, was sie tun oder wollen aus kurzfristigen, niedrigen Motivgründen auf nichts verzichten. Doch schon bald wird es zum Erwachen der jungen und Erwachsenen Menschen kommen, die sich nicht länger von alten Männern ausnutzen lassen möchten. Denn das Erbe der alten Männer ist ein sterbender Planet. Die Zeit des Patriarchats läuft ab und kurzfristig kann nur die Philosophie die Alternative sein.

Doch sie griff in der Geschichte zu kurz, so dass als einzig wirkliche  Zukunftsvision das Matriarchat zur Verfügung stehen wird. Und tatsächlich erleben wir eine neue weibliche Stärke, die sich hoffentlich auf vielfältige Weise äußern wird:

• in einer neuen weiblichen Priesterschaft, die Liebe und Verzicht predigt und lebt

• Frauen könnten in der wichtigen Branche Biotechnologie vielseitige Erfindungen und Entwicklungen beflügeln, die die Schäden in der Natur zumindest dämpfen könnten (die Frau als Philosophin)

• sie könnten auch in der Politik und in der Wirtschaft nach und nach die Kontrolle übernehmen

• Frauen könnten kurzfristig auch als Soldatin kämpfen, was in der Tat in vielen Kriegen heutzutage Realität ist und mehr und mehr die Polizeikräfte stellen

Doch vorher vielleicht sogar zeitgleich muss bei der Weltbevölkerung die Wende eingeleitet werden: Eine globale Ein-Kind-Politik sollte insbesondere den Frauen anvertraut werden, die sich in der Zukunft dann mehrheitlich für eine Tochter entscheiden werden. Allerdings ist das Geschlechterverhältnis ungewiss.

Ausnahmen von der globalen Ein-Kind-Politik kann es nur in begründeten Fällen geben – bei den sehr starken Frauen allein. Im Zweifelsfalle sollte es aber bei der einfachen Auslegung der Regel bleiben. Es wird zukünftig deutlich mehr Frauen als Männer auf der Erde geben, so dass eine natürliche weibliche Dominanz entsteht.

Neben einer Ein-Kind-Politik muss auch das Thema Verzicht (insbesondere auf Mobilität) durchgesetzt werden – beides kann nur von einer autoritären Weltregierung in die Praxis umgesetzt werden. Die  Schlüsselbranche Atomenergie wird im 21. Jahrhundert positiv überraschen, insbesondere bei der vierten Generation, weshalb diese Technologie ausführlich dargestellt werden wird.

Da der Mensch der Zukunft früher sterben wird als heute, muss er sein Verhältnis zum Tod verändern. Der Tod ist etwas ganz Natürliches – ohne das Sterben des Alten kann kein neues Leben geboren werden. Leider fehlt es zumindest kurzfristig auch den Frauen an der nötigen Demut vor dem Tod und einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Erst eine Änderung der Geisteshaltung könnte den Weg frei machen für einen Machtwechsel zugunsten der Frauen.

Beruflicher Hintergrund: Michael Anschütz (27.07.1973), Diplom-Kaufmann und 4,5 Jahre lang als Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten tätig. In der Freizeit ein großes Interesse für Geschichte und Philosophie, Arbeit im Garten und Sport.

Lebenslauf:
– Abitur 1993 in Gehrden
– Wehrdienst 1993-1994
– BWL-Studium in Saarbrücken und Frankfurt 1994-1999; Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters
– Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten 2000-2004

Bücher: An meinem ersten Buch Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert arbeitete ich über zehn Jahre lang (2004-2014).
Das wichtigste Ergebnis war, dass anders als von der UN prognostiziert, die Weltbevölkerung nicht bis 2050 auf über neun Milliarden Menschen anwachsen wird.

In meinem zweiten Buch Welternährung im 21. Jahrhundert (knapp ein Jahr Arbeit in 2014-2015) verbesserte und vertiefte ich das wohl für die Menschheit entscheidende Thema Ernährung, ergänzt um die neuen Kapitel Wälder und Moore. Leider musste ich aufgrund der fortschreitenden Naturzerstörung und des wahrscheinlich bald instabil werdenden Klimas (vor allem aufgrund der veränderten Innerdekadischen Pazifischen Oszillation, die die Erwärmung bald wieder beschleunigt und der extrem starken Erwärmung der Arktis, die das Klima immer mehr instabil werden lässt) meine Prognosen weiter nach unten korrigieren. Den Weltbevölkerungshöhepunkt erwarte ich nun zwischen 2020 und 2030. Insbesondere werden die Weltgetreideernten und die Erträge pro Hektar bald zurückgehen (These 11 in meinem globalen Thesenpapier).

In meiner zweiten Auflage des Buches Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert (2016 erschienen) musste ich meine Prognosen nach unten korrigieren. Allerdings gibt es auch positive Hoffnungsschimmer: Die Atomenergie der vierten Generation und wahrscheinlich die Biotechnologie, die aber an der düsteren Gesamtprognose nichts Wesentliches ändern können.

Ebenfalls 2016 veröffentlichte ich das Buch Anfang und Ende des Universums, das sich insbesondere mit den Themen Kosmologie und Teilchenphysik beschäftigt. Denn wahr ist auch, dass der Mensch trotz Naturzerstörung im 20. und 21. Jahrhundert unglaubliche Erkenntnisse über die Erde und das Universum gewonnen hat und immer noch mehr erforscht.

2017 schrieb ich den Titel Frauen im 21. Jahrhundert. Ein Wendepunkt zum Guten und eine globale Ein-Kind-Politik können nur im Matriarchat verwirklicht werden. Es wird daher zu einer Machtverschiebung zugunsten der Frauen kommen.

2018 vollendete ich mein Werk Die Erde. Das sechste Massensterben in der Erdgeschichte hat schon begonnen.

Mobilität: wenige Flüge, seit 2004 nicht mehr geflogen; 8 Monate Auto geliehen von meiner Schwester während der Bundeswehrzeit 1994; von 2000-2003 ein Auto besessen aus beruflichen Gründen, ca. 20.000 km gefahren in knapp 4 Jahren; meine Mutter überzeugt, ihr Auto zu verkaufen
Wohnen: als Student 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, als Angestellter 1,5 Jahre 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, dann 5 Jahre lang 2-Zimmer-Wohnung, seit 2006 1 Zimmer bei meiner Mutter, unterdurchschnittlich beheizt
Konsum: einmal Möbel gekauft (Einrichtung 2-Zimmer-Wohnung); einen Röhren-Fernseher und VHS-Videorekorder in den 90´er Jahren gekauft, gebrauchtes Notebook und Handy, 1 Radiogerät, Schuhe und Kleidung werden regelmäßig beim Schuster und Schneider repariert, keine ressourcenfressenden Hobbies (Schwimmen, Fitnessstudio, Gartenarbeit)
Ernährung: z. T. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten selber angebaut und teilweise verschenkt an gute Bekannte, esse meinen Teller auf und etwas mehr als das, vernünftiger Fleischkonsum (Rind, Lamm, Schwein, Wild und Fisch)

Mein Engagement für die Umwelt betreibe ich auch im Rahmen des Bergwaldprojektes. Alle Projekte wurden von mir ehrenamtlich durchgeführt und durch Spenden von mir selber finanziert.

Das Bergwaldprojekt

Seit Menschengedenken sind wir abhängig vom Bergwald als Schutzwald. Er schützt uns vor Lawinen, Steinschlag, Erosion und Hochwasser. Gleichzeitig dient er als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum und Holzlieferant.

Die Stiftung Bergwaldprojekt hat den Zweck, die Erhaltung, Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet zu fördern, insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten in Arbeitseinsätzen und durch die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Belange des Waldes.

Forstliche Laien des Bergwaldprojektes gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze. Vor Ort erfahren sie mit Fachleuten Gegebenheiten und Zusammenhänge des faszinierenden Ökosystems Bergwald. Durch den Arbeitseinsatz erleben die Freiwilligen den Bergwald hautnah und leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der vielfältigen Schutzwirkungen des Bergwaldes. Dies fördert die persönliche und ökologische Bewusstseinsbildung.

Meine Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt

30.3. – 5.04.2008
Werdohl: Pflanzen von Linden, Ebereschen, Wildkirschen, Eichen, Buchen und Erlen
13.11. – 18.11.2011
Amrum: Brombeeren entfernen, Jungwuchspflege
23.6. – 29.06.2013
Naturpark Ötztal/Österreich: Pflanzen von Zirben und Lärchen
27.4. – 3.05.2014
Harz: Pflanzen von Rotbuchen
5.10. – 11.10.2014
Eibenstock: Pflanzen von Tannen
15.3. – 21.3.2015
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Zaunabbau
12.4. – 18.04.2015
Sonneberg: Pflanzen von Lärchen und Tannen
13.3. – 19.03.2016
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Rotbuchen und Zaunbau
11.9. – 17.9.2016
Lichtenau: Moorwiedervernässung und -pflege

Zusätzliche Information
Größe 21 x 14.8 x 0.9 cm
Seitenzahl

136

ISBN

978-3-9819439-0-0

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