Die Erde

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Michael Anschütz
Softcover 140 Seiten
Format 14,8 x 21 cm

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Die Erde in ihrer Komplexität zu verstehen, ist schwieriger als von vielen erwartet. In ihrer langen Erdgeschichte hat sie viele Katastrophen erlebt, doch immer wieder neues Leben hervorgebracht. Anfangs wurden die neuen Lebewesen immer größer, doch seit dem fünften Massenaussterben ist dieser Trend gebrochen. Wahrscheinlich werden sich auch im 21. Jahrhundert die kleineren Lebewesen gegenüber den größeren besser behaupten können.

Am Interessantesten sind die Geschehnisse im Erdinneren, die sich in starken Vulkanausbrüchen entladen können. Sicherlich wird es im 21. Jahrhundert starke Vulkaneruptionen geben. Vielleicht kann der Mensch durch kluge Entscheidungen zumindest die Größe der Ausbrüche minimieren – in seinem eigenen Interesse. Vergessen werden sollte auch nicht, wie anfällig die Stromversorgung der Menschheit bei heftigen Sonneneruptionen sein wird oder bei einer Polumkehr des Erdmagnetfeldes bzw. einer vorübergehenden starken Abschwächung. Ebenfalls bedacht werden müssen die Kometen und insbesondere die Asteroiden. Es ist möglich bis wahrscheinlich, dass Einschläge aus dem Weltall das derzeitige Leben auf der Erde bedrohen oder sogar zum größeren Teil vernichten werden.

Im Kapitel Entstehung der Erde schildere ich die phantastische Geschichte unseres Planeten, der bereits unglaubliche Veränderungen erlebt hat. Hier wird auch auf die großen Massenaussterben eingegangen.

Ein wesentlicher interner Grund für Veränderungen ist die innere Dynamik der Erde, insbesondere die Plattentektonik und der darauf basierende Vulkanismus (verbunden mit dem Kohlenstoffkreislauf). Hier beziehe ich mich auf bereits gewonnene Erkenntnisse (mein Buch Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert), die ich aber wesentlich erweitere.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein neuer Supervulkanausbruch im 21. Jahrhundert kommen wird. Das Ausmaß der Eruption wird abhängen von:

  • – Der Stärke des Klimawandels und der damit verbundenen Größe des Meeresspiegelanstiegs (Veränderungen in den Druckunterschieden
    zwischen Ozeanen und Kontinenten)
  • – Der Bereitschaft der Menschheit, auf das schädliche Fracking zu verzichten. Sie verursacht Erdbeben. Dadurch kann in Ausnahmefällen
    die Schmelze in der Magmakammer in Resonanz geraten. Bei einer Resonanzkatastrophe kommt es zu einem Vulkanausbruch

Weiter wichtig sind die Stoffwechselkreisläufe, insbesondere der Stickstoff- und Sauerstoffkreislauf. Zusammen mit den Böden und den Meeresströmungen ergibt sich die lebensfreundliche Besonderheit unseres Planeten im Universum. Viele symbiotische Lebensgemeinschaften existieren sowohl in den Meeren als auch an Land.

Interessant im 21. Jahrhundert werden insbesondere die Veränderungen sein und welche Lebewesen sich anpassen können. In diesem Kapitel möchte ich auf Erkenntnisse zurückgreifen, die ich im Buch Frauen im 21. Jahrhundert gewonnen habe, sie sinnvoll ergänzen und aktualisieren. Auch mögliche Asteroideneinschläge werden besprochen.

Leider interessieren sich nur die wenigsten Menschen für die komplexen Zusammenhänge des Erdsystems.

Leider hat nur eine kleine Minderheit Achtung vor der Natur.

Beruflicher Hintergrund: Michael Anschütz (27.07.1973), Diplom-Kaufmann und 4,5 Jahre lang als Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten tätig. In der Freizeit ein großes Interesse für Geschichte und Philosophie, Arbeit im Garten und Sport.

Lebenslauf:
– Abitur 1993 in Gehrden
– Wehrdienst 1993-1994
– BWL-Studium in Saarbrücken und Frankfurt 1994-1999; Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters
– Aktienanalyst für Technologiewerte bei zwei Finanzinstituten 2000-2004

Bücher: An meinem ersten Buch Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert arbeitete ich über zehn Jahre lang (2004-2014).
Das wichtigste Ergebnis war, dass anders als von der UN prognostiziert, die Weltbevölkerung nicht bis 2050 auf über neun Milliarden Menschen anwachsen wird.

In meinem zweiten Buch Welternährung im 21. Jahrhundert (knapp ein Jahr Arbeit in 2014-2015) verbesserte und vertiefte ich das wohl für die Menschheit entscheidende Thema Ernährung, ergänzt um die neuen Kapitel Wälder und Moore. Leider musste ich aufgrund der fortschreitenden Naturzerstörung und des wahrscheinlich bald instabil werdenden Klimas (vor allem aufgrund der veränderten Innerdekadischen Pazifischen Oszillation, die die Erwärmung bald wieder beschleunigt und der extrem starken Erwärmung der Arktis, die das Klima immer mehr instabil werden lässt) meine Prognosen weiter nach unten korrigieren. Den Weltbevölkerungshöhepunkt erwarte ich nun zwischen 2020 und 2030. Insbesondere werden die Weltgetreideernten und die Erträge pro Hektar bald zurückgehen (These 11 in meinem globalen Thesenpapier).

In meiner zweiten Auflage des Buches Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert (2016 erschienen) musste ich meine Prognosen nach unten korrigieren. Allerdings gibt es auch positive Hoffnungsschimmer: Die Atomenergie der vierten Generation und wahrscheinlich die Biotechnologie, die aber an der düsteren Gesamtprognose nichts Wesentliches ändern können.

Ebenfalls 2016 veröffentlichte ich das Buch Anfang und Ende des Universums, das sich insbesondere mit den Themen Kosmologie und Teilchenphysik beschäftigt. Denn wahr ist auch, dass der Mensch trotz Naturzerstörung im 20. und 21. Jahrhundert unglaubliche Erkenntnisse über die Erde und das Universum gewonnen hat und immer noch mehr erforscht.

2017 schrieb ich den Titel Frauen im 21. Jahrhundert. Ein Wendepunkt zum Guten und eine globale Ein-Kind-Politik können nur im Matriarchat verwirklicht werden. Es wird daher zu einer Machtverschiebung zugunsten der Frauen kommen.

2018 vollendete ich mein Werk Die Erde. Das sechste Massensterben in der Erdgeschichte hat schon begonnen.

Mobilität: wenige Flüge, seit 2004 nicht mehr geflogen; 8 Monate Auto geliehen von meiner Schwester während der Bundeswehrzeit 1994; von 2000-2003 ein Auto besessen aus beruflichen Gründen, ca. 20.000 km gefahren in knapp 4 Jahren; meine Mutter überzeugt, ihr Auto zu verkaufen
Wohnen: als Student 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, als Angestellter 1,5 Jahre 1-Zimmer-Wohnung mit Bad und Kochgelegenheit, dann 5 Jahre lang 2-Zimmer-Wohnung, seit 2006 1 Zimmer bei meiner Mutter, unterdurchschnittlich beheizt
Konsum: einmal Möbel gekauft (Einrichtung 2-Zimmer-Wohnung); einen Röhren-Fernseher und VHS-Videorekorder in den 90´er Jahren gekauft, gebrauchtes Notebook und Handy, 1 Radiogerät, Schuhe und Kleidung werden regelmäßig beim Schuster und Schneider repariert, keine ressourcenfressenden Hobbies (Schwimmen, Fitnessstudio, Gartenarbeit)
Ernährung: z. T. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten selber angebaut und teilweise verschenkt an gute Bekannte, esse meinen Teller auf und etwas mehr als das, vernünftiger Fleischkonsum (Rind, Lamm, Schwein, Wild und Fisch)

Mein Engagement für die Umwelt betreibe ich auch im Rahmen des Bergwaldprojektes. Alle Projekte wurden von mir ehrenamtlich durchgeführt und durch Spenden von mir selber finanziert.

Das Bergwaldprojekt

Seit Menschengedenken sind wir abhängig vom Bergwald als Schutzwald. Er schützt uns vor Lawinen, Steinschlag, Erosion und Hochwasser. Gleichzeitig dient er als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum und Holzlieferant.

Die Stiftung Bergwaldprojekt hat den Zweck, die Erhaltung, Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet zu fördern, insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten in Arbeitseinsätzen und durch die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Belange des Waldes.

Forstliche Laien des Bergwaldprojektes gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze. Vor Ort erfahren sie mit Fachleuten Gegebenheiten und Zusammenhänge des faszinierenden Ökosystems Bergwald. Durch den Arbeitseinsatz erleben die Freiwilligen den Bergwald hautnah und leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der vielfältigen Schutzwirkungen des Bergwaldes. Dies fördert die persönliche und ökologische Bewusstseinsbildung.

Meine Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt

30.3. – 5.04.2008
Werdohl: Pflanzen von Linden, Ebereschen, Wildkirschen, Eichen, Buchen und Erlen
13.11. – 18.11.2011
Amrum: Brombeeren entfernen, Jungwuchspflege
23.6. – 29.06.2013
Naturpark Ötztal/Österreich: Pflanzen von Zirben und Lärchen
27.4. – 3.05.2014
Harz: Pflanzen von Rotbuchen
5.10. – 11.10.2014
Eibenstock: Pflanzen von Tannen
15.3. – 21.3.2015
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Zaunabbau
12.4. – 18.04.2015
Sonneberg: Pflanzen von Lärchen und Tannen
13.3. – 19.03.2016
Adamswalde: Pflanzen von Traubeneichen, Rotbuchen und Zaunbau
11.9. – 17.9.2016
Lichtenau: Moorwiedervernässung und -pflege

Zusätzliche Information
Größe 21 x 14.8 x 0.9 cm
Seitenzahl

140

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