Studien zur Homöopathie bei chronischen Erkrankungen und Krebs

12,80 

Gerhard Honeck

Softcover 48 Seiten
Format 14 x 21 cm
ISBN 978-3-00-056335-5

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Das Schwergewicht der Studien liegt auf den Autoimmunkrankheiten, unter denen die rheumatische Gelenkentzündung die bekannteste ist, und den Typ I-Allergien. Wie generell bei medizinischen Behandlungen, kann auch eine Therapie dieser Erkrankungen nur dann durchgreifend helfen, wenn sie an den Ursachen ansetzt und diese beeinflussbar sind. Unglücklicherweise herrscht in der Medizin keine Klarheit darüber, warum das körpereigene Immunsystem körpereigene Organe angreift (Autoimmunkrankheiten) und weshalb es bei manchen Menschen harmlose körperfremde Substanzen, z.B. Blütenpollen oder Staubpartikel, nicht toleriert, sondern wie eine Infektion behandelt (Allergien).

Es konnte gezeigt werden, dass in den Studienfällen etwa 3/4 der Autoimmunkrankheiten und alle Allergien auf eine bisher nicht diskutierte Verursachung, nämlich eine Infektion der Immunorgane (Knochenmark, Thymusdrüse, lymphatisches System), zurückzuführen und mit homöopathischen Hochpotenzen erfolgreich behandelbar waren.

Dr. rer. pol. Gerhard Honeck ist Heilpraktiker und betreibt im Schaumburger Land eine Naturheilpraxis für Bioresonanz und Homöopathie mit den Schwerpunkten Infektions- und Autoimmunerkrankungen sowie Allergien.

Zurück zu den Autoimmunerkrankungen. Ideal wäre auch hier eine ursachenbezogene homöopathische Behandlung. Aber lohnt es sich überhaupt, nach den Ursachen zu suchen, nachdem die immunologische Forschung kaum über Hypothesen hinausgekommen ist? Geht man unbefangen an das Problem heran, liegt der Gedanke nahe, dass die Störung dort ihren Ausgang nimmt, wo Immunzellen produziert, ausgewählt und funktionsfähig gemacht werden, also im Knochenmark, der Thymusdrüse sowie dem lymphatischen System, vor allem den Lymphknoten, den Peyer-Plaques und der Milz. Insbesondere könnten Infektionen dieser Immunorgane zu Störungen derjenigen Mechanismen führen, die normalerweise autoreaktive Zellen aussortieren, z.B. zu Irritationen der Negativkontrolle im Thymus, zu Funktionsdefiziten oder zur Dezimierung der regulatorischen T-Zellen. 16)

Eine Überprüfung der Infektionsthese anhand von etwa drei Dutzend Fällen von Autoimmunerkrankungen (Rheumatoide Arthritis, Muskelrheuma, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Schuppenflechte, Systemischer Lupus, Autoimmungastritis und –pankreatitis) brachte folgende Ergebnisse: 17)

1. In allen Fällen lag eine Infektion des Knochenmarks und/oder der Thymusdrüse sowie der Lymphorgane/-gewebe vor (Bakterien, Viren oder Pilze).

2. Es bildeten sich zwei Gruppen:
Gruppe A: Das Knochenmark, die Thymusdrüse und die lymphatischen Organe bzw. Gewebe waren infiziert.
Gruppe B: Nur die Thymusdrüse und die Lymphorgane/-gewebe waren infiziert. 18)

In der Kategorie A waren offenbar B-Lymphozyten (Knochenmark) und T-Helferzellen (Thymus) beteiligt, wobei die Selektion durchgängig versagt hat, sodass Autoantikörper gebildet werden konnten. In der Gruppe B sind vermutlich falsch programmierte, d.h. autoreaktive cytotoxische T-Lymphozyten entstanden. Aktiviert wurden die naiven autoreaktiven B- und T-Lymphozyten nach Verlassen der primären Immunorgane wahrscheinlich durch Kontakt mit körpereigenen Substanzen, z.B. aus Gewebsschädigungen, direkt, über dendritische Zellen, die Selbstantigene und Fremdantigene präsentiert haben, bzw. durch Interaktion. 19)

Therapie: Zunächst wurde die Infektion mit Hilfe von Aceticum acidum C 1000 beseitigt. Dieses Mittel wirkt gegen alle 4 Erregerarten und in der genannten Potenz unabhängig vom Schweregrad der Infektion bzw. der Hartnäckigkeit des Keims.

In den Immunorganen waren jedoch durch die Infektion Schäden entstanden und es war davon auszugehen, dass die Selektionsmechanismen solange nicht normal arbeiten würden, wie die Schädigung fortbesteht. Daher galt es Mittel zu finden, die in der Lage waren, die Erholung der Immunorgane zu unterstützen und zu beschleunigen. Als gut wirksam haben sich vor allem Betula alba und Adonis vernalis erwiesen.

Um eine möglichst rasche Linderung der Beschwerden zu erreichen, musste außerdem nach Homöopathika gesucht werden, die den Angriff der immer noch produzierten Autoantikörper bzw. autoreaktiven T-Zellen unterbinden oder abschwächen konnten. Getestet wurden mehrere Mittel. Als die besten stellten sich heraus:

– Anacardium für die Autoimmunreaktionen der Gruppe A
und
– Echinacea für die Autoimmunreaktionen der Gruppe B,
jeweils in C 1000.   20)

Additional Information
Gewicht 0.082 kg
Größe 14 x 21 x 0.5 cm
Seitenzahl

48

ISBN

978-3-00-056335-5

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